Kimchi-Suppe mit Tofu (Kimchi Jjigae)

Diese vegane Kimchi-Suppe (Kimchi-Jjigae) ist ein tolles Rezept, um übrig gebliebenes Kimchi aufzubrauchen. Gemeinsam mit Tofu, Rettich und scharfer Chilipaste ergibt sie eine scharf-säuerliche Suppe, die ideal für die kalten Wintermonate geeignet ist.

eine weiße schüssel mit veganer kimchisuppe, tofu und frühlingszwiebel

Kennt ihr das? Ihr macht eine riesige Ladung Kimchi und vergesst sie in der hintersten Ecke eures Kühlschrankes. Monate später findet ihr das Glas, versteckt hinter einer Packung gemahlenen Nüsse, das Kimchi schon längst viel zu reif (bzw. sauer) um sie pur zu essen. Also mir ist das noch nie passiert. Hust.

Aber zum Glück gibt es Kimchi-Suppen! Die schmeckt nicht nur unglaublich gut, sondern ist auch noch so vielseitig. Einfach alle Zutaten, die man daheim hat in einen Topf werfen und auf das Beste hoffen. Oder dieses Rezept verwenden. 😉

Falls ihr euer eigenes Kimchi machen wollt, gibt es auf dem Blog bereits eine einfache Schritt-für-Schritt Anleitung dafür: Veganes Kimchi

Diese Kimchi-Suppe ist:

  • Vegan/pflanzlich bzw. ohne tierische Produkte
  • Schnell zubereitet
  • Das perfekte Wintergericht
  • Leicht abzuwandeln
  • Laktosefrei bzw. milchfrei
  • Ideal für die kalten Tage
  • Perfekt für Resteverwertung
  • Gesund
  • Schön scharf
  • Einfach nur lecker!
nahaufnahme kimchi suppe mit tofu

Häufig gestellte Fragen

Was ist Gochujang und woher bekomme ich es?

Gochujang ist eine fermentierte koreanische Chilipaste. Du findest es meistens im Asiamarkt, aber auch in herkömmlichen Supermärkten gibt es sie manchmal.

Was passt zu einer Kimchi-Suppe?

Im Normalfall wird sie mit einer Schüssel Reis serviert, man kann aber auch zum Beispiel koreanische Glasnudeln aus Süßkartoffelstärke direkt in die Suppe geben und daraus eine leckere Kimchi-Nudelsuppe machen!

Vegane Kimchi-Suppe mit Tofu (Kimchi Jjigae)

15 Minuten
Diese vegane Kimchi-Suppe (Kimchi-Jjigae) ist ein tolles Rezept, um übrig gebliebenes Kimchi zu verwerten. Gemeinsam mit Tofu, Rettich und scharfer Chilipaste ergibt sie eine scharf-säuerliche Suppe, die ideal für die kalten Wintermonate geeignet ist.
1 Portion

📝 Zutaten

  • 100 g Kimchi (selbstgemacht oder gekauft)
  • 1/2 Zwiebel
  • 80 g Rettich
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 200 ml Gemüsebrühe (oder Wasser)
  • 1 EL Gochujang (koreanische Chilipaste)
  • 1 EL Gochugaru (koreanische Chiliflocken)
  • 1 EL Kochreiswein
  • 100 g Tofu (Natur)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Ahornsirup* (optional, falls die Suppe zu sauer ist)
  • 1 TL geröstetes Sesamöl
  • Frühlingszwiebel als Garnitur

👩🏻‍🍳 Zubereitung 

Vorbereitung:
  • Kimchi in mundgerechte Stücke schneiden. Rettich in kleine Halbmonde schneiden. Zwiebel in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und hacken.
Zubereitung:
  • Den Kimchi und die Zwiebel in einem Topf mit ein bisschen Öl anbraten. Danach den Rettich, Knoblauch, Wasser, Gochujang, Gochugaru und Kochreiswein dazugeben und zugedeckt ca. 10-15 Minuten köcheln lassen oder bis der Rettich durch ist.
  • Tofu in Scheiben schneiden und in der Suppe kurz durchziehen lassen.
  • Die fertige Suppe mit Salz Pfeffer und dem Sesamöl abschmecken. Falls die Suppe zu sauer ist, den Ahornsirup bzw. den Zucker ebenfalls dazugeben.
  • Mit etwas Frühlingszwiebelringen garnieren und mit Reis servieren.
Wie hat dir das Rezept gefallen? 😊
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